Handyfrei in Frankreichs Schulen
In Frankreich sind ab September 2018 private Handys, Tablets und Smartwatches an öffentlichen Schulen verboten. Die Gründe dafür sind die gleichen wie in allen Ländern und Schulen …
Der Datenschutz schützt keine Daten (das wäre Datensicherung), sondern Grundrechte. Wer gegen den Datenschutz argumentiert, wendet sich gegen elementare Grundrechte und Privatsphäre.
In Frankreich sind ab September 2018 private Handys, Tablets und Smartwatches an öffentlichen Schulen verboten. Die Gründe dafür sind die gleichen wie in allen Ländern und Schulen …
Im Dezember 2017 schien alles klar zu sein. Die Kultusminister-Konferenz (KMK) publizierte eine Pressemeldung mit dem aufmerksamkeits-heischenden Titel: „Erfolgreicher Unterricht ist digital – aber nicht ausschließlich“. Wer den Stand der Forschung kennt, wunderte sich . ..
Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) gilt auch für Schulen. Statt über notwendige Datenschutzvorgaben zu klagen, sollte sie Anlass sein, über personenbezogene Daten an Schulen und Netzdienste nachzudenken.
Oder: Alternativen zum vermeintlich Alternativlosen. Das Vordringen der Digitaltechnik in alle Lebensbereiche sei alternativlos und unumkehrbar, heißt es oft. Es gehe gar nicht mehr um die Frage, ob dieser Wandel anstehe, sondern nur noch darum, wie dieser Umbruch zu gestalten sei. Das ist falsch …
oder: Autonomie im Kontext von Kreation und Gestaltung im digitalen Umfeld; in: Breyer-Mayländer (2018) Das Streben nach Autonomie. Reflexionen zum digitalen Wandel. Herausgegeben von Prof. Dr. Thomas Breyer-Mayländer, S. 189-197, ISBN 978-3-8487-3929-5
oder: Daten zur allumfassenden Steuerung? Andreas Weigends Postulat
des Post-Privacy-Zeitalters. Gastbeitrag von Burkard Chwalek
In Frankreich werden Handys auf Anordnung von Präsident Macron aus den Schulen verbannt. Deutsche Schüler sollen dagegen in einer Lern-Cloud ausspioniert werden. In: FAZ vom 17.01.2018, Nr. 14, S. N4
Im Dezember 2017 publizierte die Kultusministerkonferenz (KMK) eine Pressemeldung mit dem Titel „Erfolgreicher Unterricht ist digital – aber nicht ausschließlich“. Die Mehrzahl wissenschaftlich valider Studien zeigte bislang keinen oder nur einen eher geringen Nutzen. Haben nun die Kultusministerien den „Gral der digitalen Didaktik“ entdeckt?
Wissenschaftliche Fachtagung an der Hochschule Offenburg in Kooperation mit der Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V., der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. und dem Bündnis für humane Bildung in Offenburg, 20. Oktober 2018, 09.00 – 17.00 Uhr
in: Paul Tarmann (Hrsg.) Datenschutz – „Big Data“ als gesellschaftliche und politische Herausforderung. Gesellschaft & Politik. Zeitschrift für soziales und wirtschaftliches Engagement, Heft 2/17, S. 17-24
Digitalisierung von Uni und Schule. Interview von Ralf Wurzacher mit Prof. Dr. Ralf Lankau, Studis Online. Bildung muss digital werden, behaupten Politik und Wirtschaft. Ob man so mehr und besser lernt, wird nicht diskutiert. Ralf Lankau, Professor in Offenburg, macht die Entwicklung Sorge. Im Gespräch mit Studis Online beklagt er kollektives Brainwashing, teure Irrwege und das „weltweit größte Experiment am lebenden Objekt“.
Wer als Elternteil glaubt, einem Minderjährigen ein Smartphone geben und sich aus der Verantwortung über die Nutzung dieses Gerätes und der damit möglichen Dienste im Netz entziehen zu können, sollte das Urteil des Amtsgerichts Bad Hersfeld lesen.
Deutschland ist im Digitalfieber: Digital-Agenda,Digitalgipfel, Digitalpakte. Die Kultus- und Schulminister, zuständig für Bildungseinrichtungen, wollen da nicht hinten anstehen.
Sechs Fragen, sechs Antworten. eMail-Interview, CodingKids, März 2017 (online)
eMail-Interview Anne Kathrin Doerr, Mannheimer Morgen, Februar 2017